Arbeitsplatz Trendreport 2026: Die Kluft zwischen Potenzial und Performance am Arbeitsplatz
EIN NEUER GLOBALER BERICHT DER WORKTECH ACADEMY IN ZUSAMMENARBEIT MIT SPS
14.04.2026
Arbeitsplatz-Trendreport 2026
Ein Bericht der Worktech Academy in Zusammenarbeit mit SPS (April 2026)
Die Arbeitsplatzstrategien mögen stabiler erscheinen als während der hitzigsten Debatten um hybride Arbeitsmodelle, doch die diesjährigen Studienergebnisse deuten auf ein anderes Bild hin: eine wachsende Diskrepanz zwischen der Produktivitätsdefinition vieler Unternehmen und der tatsächlichen Erfahrung der Mitarbeitenden am Arbeitsplatz.
Basierend auf einer anonymen Umfrage unter 679 Büroangestellten und Führungskräften in acht globalen Märkten und acht Branchen untersucht der diesjährige "Arbeitsplatz Trendreport 2026", wie Mitarbeitererfahrung, Produktivität am Arbeitsplatz, Technologie und KI die Performance verändern.
Viele Unternehmen halten an einer Belegschaft fest, die zwar physisch anwesend, aber nicht motiviert ist.
Warum ist das wichtig? Mitarbeitermotivation verändert die Definition von Produktivität. Die am wenigsten motivierte Mitarbeitende beschreiben Produktivität in transaktionalen Begriffen. Im Gegensatz dazu beschreiben besonders motivierte Mitarbeitende Produktivität zielgerichteter und strategischer, etwa als Wertschöpfung, Beitrag zu übergeordneten Zielen oder Unterstützung anderer beim Erfolg.
Produktiv zu sein bedeutet für mich, meine Zeit, Fähigkeiten und Ressourcen effektiv einzusetzen, um sinnvolle Ergebnisse zu erzielen, und nicht nur beschäftigt zu sein.Umfrageteilnehmer
Der beständigste Hemmschuh für die Arbeitsleistung ist nicht ein Mangel an Tools, sondern die Reibungsverluste, die entstehen, wenn Systeme, Prozesse, Räume und Tools nicht zusammenwirken. Als dringlichstes Problem nennen die Mitarbeitenden die eingeschränkte Flexibilität bei der Anwesenheit im Büro (28 %), ausserdem gibt es Probleme mit der Effizienz des Arbeitsplatzes und den Kollaborationstools.

Dies deutet auf ein wachsendes Problem für die Produktivität am Arbeitsplatz hin: Wenn Zeit verloren geht und Abläufe unklar sind, sinken Motivation und Leistung.
53 % der Befragten würden aufgrund eines ineffizienten Arbeitsplatzes einen Jobwechsel in Erwägung ziehen.
Mitarbeitende bewerten den Arbeitsplatz zunehmend als System, das Leistung entweder fördert oder behindert. Dennoch glaubt nur etwa die Hälfte, dass ihr Unternehmen in die richtigen Arbeitsplatzlösungen investiert, und jeder fünfte Befragte gibt an, keinen Nutzen aus Massnahmen am Arbeitsplatz zu ziehen, die seinen Raum, seine Arbeitsmittel oder seine Technologie betreffen.
Auf die Frage nach den wichtigsten Einflussfaktoren für die Produktivität am Arbeitsplatz werden die stärksten Treiber deutlich: Mitarbeitende möchten sich auf ihre Arbeit konzentrieren können und erwarten die richtigen Tools, um dies zu ermöglichen.
Es entsteht eine große Diskrepanz zwischen traditionellen Produktivitätskennzahlen und der gelebten Erfahrung der Mitarbeitenden. Die meisten Unternehmen erfassen nach wie vor Leistung und Effizienz, doch Mitarbeitende betrachten Indikatoren wie Motivation und Zufriedenheit als zuverlässigere Anzeichen dafür, dass sich Investitionen in den Arbeitsplatz auszahlen.
Bemerkenswert ist, dass 23 % der Führungskräfte angeben, keine formalen Produktivitäts-KPIs zu haben (oder diese nicht zu kennen). Dies erschwert den Nachweis des ROI, die gezielte Investitionsplanung und die Bestimmung der Faktoren, die die Mitarbeiterproduktivität und -bindung beeinflussen.
KI wird schnell Teil des Arbeitsalltags. 75 % der Beschäftigten geben an, KI-Tools zu nutzen, gegenüber 59 % im Vorjahr. Die Wahrnehmungen unterscheiden sich jedoch stark je nach Position und Motivation.

Senior Leaders sind zuversichtlicher, dass ihre Kompetenzen relevant bleiben, während jüngere Mitarbeitende sich eher Sorgen um die Auswirkungen von KI machen. Die Unsicherheit bezüglich der eigenen Kompetenzen konzentriert sich auf die am wenigsten motivierten Mitarbeitenden.
Um die Kluft zwischen Potenzial und Performance am Arbeitsplatz zu schliessen, muss dieser als koordiniertes Ökosystem betrachtet werden – Raum, Technologie, Dienstleistungen, Kultur und Arbeitsprozesse müssen aufeinander abgestimmt sein, damit sich Mitarbeitende besser konzentrieren, zusammenarbeiten und einen höheren Beitrag leisten können.
Für weitere Informationen und detailliertere Einblicke in unsere Ergebnisse, laden Sie den vollständigen Bericht noch heute herunter.
SPS unterstützt Sie bei der Gestaltung eines Arbeitsumfelds, das den sich wandelnden Erwartungen Ihrer Mitarbeitenden besser gerecht wird. Die Enterprise Workplace Solutions von SPS vereinen Talent, Prozesse und Technologie, um optimale Geschäftsergebnisse zu erzielen – sei es durch verbesserte Zusammenarbeit, gesteigerte Produktivität oder eine stärkere Motivation von Mitarbeitenden und Kunden.
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